Ilya Kutik
Vorworte von Joseph Brodsky, Gennadij Ajgi und Viktor Sosnora.
franz. Broschur; 12,5 x 20 cm;
Nachgedichtet von Ute Eisinger.
2002
92 Seiten
ISBN: 3-901960-15-5
Preis: 14,- €
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Das Bravourstück einer 60-strophigen "Ode" (1980-1984) in Derschawin-Strophen machte Ilya Kutik über Nacht berühmt: Das poetologische Epos über Geschichte, ökologisches Desaster und Gezeitendynamik des Schwarzen Meers wurde sofort verboten und war in seiner Samizdat-Auflage bald vergriffen. Ute Eisinger hat diesen außergewöhnlichen Meisterwurf Schwerer Literatur mit beachtlichem Einfühlungsvermögen ebenso treu wie souverän nachgedichtet. Joseph Brodsky: "eine Glanzleistung…aus Verve, Nerv und einzigartiger formaler Kühnheit,…die auf atemberaubende Weise erhabene Russische Klassik mit modernistischem Verfremdungstimbre verschmilzt" Gennadij Ajgi: "zusammengehalten von einer gleichsam stahlharten Elastizität, ist Kutiks ,Trunkenes Schiff‘ durchdrungen von rhythmischer Energie und ungestüm im Pulsschlag" Die Übersetzerin Ute Eisinger (*1964) stammt aus dem niederösterreichischen Weinviertel und lebt in Wien. Sie schreibt und übersetzt Gedichte aus mehreren Sprachen. Zuletzt erschienen: "BOGEN" (Sisyphus 2002) Ihre Versionen von Ilya-Kutik-Gedichten erhielten 1999 einen Übersetzerpreis der Stadt Wien.
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Ilya Kutik
Ilya Kutik (*1960) stammt aus dem heutigen Lwiw (Lemberg/Ukraine) und lebte bis zur Wende in Moskau, später im schwedischen Lund. Derzeit unterrichtet er Russische Literatur und Filmtheorie in Chicago.
Ilya Kutik ist Dichter, Nachdichter (aus dem Polnischen, Englischen, Französischen, Schwedischen) und Verfasser poetologischer Schriften.
