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Die Geschichte des reichen Jünglings
Martina Wied

Roman.
Mit einem Vorwort von Karl-Markus Gauß.

engl. Brosch.
13,5 x 20,5 cm.

2005
785 Seiten
ISBN: 3-901960-26-0
Preis: 20,- € / 30,- Sfr

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Das Buch
„Die Geschichte des reichen Jünglings" ist das Hauptwerk der großen, vergessenen österreichischen Schriftstellerin Martina Wied.
In einem äußerst plastischen und spannenden Zeitgemälde der Zwischenkriegszeit in Polen beschreibt Wied das Schicksal und die geistige Entwicklung des sensiblen, vergrübelten Fabrikantensohns Adam Leontjew.
Adam, eine Endzeitgestalt, die einen neuen Anfang sucht, flüchtet vor seinen persönlichen Miseren und den katastrophalen Folgen des Ersten Weltkrieges, an dem er teilnimmt, nacheinander in nächtliche Lasterhaftigkeit, wissenschaftliche Arbeit und in den Kommunismus. In bewundernder Gefolgschaft zu einem der legendären sozialistischen Agitatoren seiner Zeit – er ist der Persönlichkeit Georg Lukács’ nachempfunden, den Wied aus seinen Wiener Jahren persönlich kannte – lernt Adam das Projekt der proletarischen Revolution kennen. Seinen Weg findet er aber schließlich in der Entscheidung für einen radikal individualistischen Humanismus.


Martina Wied

(eigentlich Alexandrine M. Weisl, geborene Schnabl),
10. 12. 1882 – 25. 1. 1957, lebte in Wien.

Schriftstellerin. Mitarbeiterin bei zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften (u. a. „Der Brenner"). 1939 – 47 Mittelschullehrerin in Großbritannien. Österreichischer Staatspreis 1952.

Sie schrieb Romane, Gedichte, Novellen, Essays und Theaterstücke.

Wichtige Werke:
Bewegung (Gedichte, 1919); Rauch über St. Florian (Roman, 1936); Das Einhorn (Roman, 1948); Kellingrath (Roman, 1950); Das Krähennest (Roman, 1951); Brücken ins Sichtbare (Gedichte, 1952); Die Geschichte des reichen Jünglings (Roman, 1952); Der Ehering (Roman, 1954).