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  • Wien, Hauptbücherei, 9. 12., 19 Uhr: Präsentation von "Der Vater meiner Tochter" mit Nenad Veličković und Marija Ivanović


    Nenad Veličkovi
    ć:Der Vater meiner Tochter. Das zweite Buch der Logiergäste

    Buchpräsentation und Gespräch

    Datum: 09. Dezember 19.00 Uhr

    Ort: Hauptbücherei Wien, Urban-Loritz-Platz 2A, 1070 Wien

    Der Autor und Philosoph Nenad Veličković legt mit Der Vater meiner Tochter die Geschichte eines versuchten Ausbruchs aus der Wirklichkeit mit den Mitteln der Literatur vor: Sprach- und geschichtskritisch reflektiert er anhand der Figur eines kriegstrauamatisierten Familienvaters die Möglichkeiten mit Kunst auf die alltäglichen Zumutungen und Herausforderungen der sogenannten Wirklichkeit zu reagieren. Die beschworene Stiftungsmacht der Fiktion prallt in diesem ungewöhnlichen Roman auf die, nicht zuletzt auch wirtschaftlich geprägten, unnachgiebigen Rahmungen aktueller Gesellschaftsentwürfe. Vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse, so eine Konstante dieses beeindruckenden Texts, vollzieht sich das tragische und zugleich auch tragikomische Schicksal des Einzelnen.

    Moderation
    Thomas Ballhausen, Autor, Literaturwissenschaftler und Kulturphilosoph

    Lesung & Gespräch
    Nenad Veličković, Autor, Journalist
    Marija Ivanović, Übersetzerin aus dem Bosnischkroatischmontenegrinischserbischen, Autorin und Dolmetscherin
    Valentin Postlmayr, Schauspieler

    Dalibor Mikić unterstützt Nenad Veličković während der Lesung als Dolmetscher.

    Eintritt frei

    Nenad Veličković, (*1962/Sarajevo); Autor, Journalist; unterrichtet an der Philosophischen Fakultät der Universität Sarajevo; Mitglied des P.E.N.-Zentrums in Bosnien und Herzegowina. Sein Roman Konačari wurde in etliche Sprachen übersetzt.

    Thomas Ballhausen, (*1975/Wien) Autor, Literaturwissenschaftler und Kulturphilosoph. Er lehrt u.a. an der Universität Wien und der Universität Mozarteum Salzburg. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt erschienen: Gespenstersprache (2016).

    Marija Ivanović, studierte Bildhauerei in Berlin-Weißensee und Dolmetschen an der Universität Wien, sowie an diversen Instituten an der Universität Zagreb. Ihre literarischen Texte wurden in den Literaturzeitschriften “manuskripte", "Literatur und Kritik" und “kolik" veröffentlicht. Als Autorin erhielt sie den manuskripte-Förderpreis der Stadt Graz im Jahr 2011.

    Valentin Postlmayr, (*1993 in Wien), Schauspieler (Theater, Film), derzeit zu sehen in „Coriolan“ im Akademietheater

    Eine Veranstaltung von TRADUKI – das die Übersetzung und Herausgabe des Buches dankenswerterweise finanziell wesentlich unterstützte – gemeinsam mit den Büchereien Wien und unter Mitwirkung des Sisyphus Verlages.

    Weitere Infos auf der Website der Büchereien Wien

     

    TRADUKI ist ein literarisches Netzwerk, an dem Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Kosovo, Kroatien, Liechtenstein, Mazedonien, Montenegro, Österreich, Rumänien, die Schweiz, Serbien und Slowenien beteiligt sind. Es hat als Übersetzungsförderungsprogramm begonnen und sich im Laufe der Jahre zu einem multilateralen, zivilgesellschaftlichen und regionalpolitischen Programm in und für Südosteuropa entwickelt.

    KulturKontakt Austria ist Gründungsmitglied von Traduki und federführend für die Koordinierung des Programmbereiches 'Förderung von Übersetzungen der Literaturen der am Projekt beteiligten Länder Südosteuropas ins Deutsche. In diesem Sinne zeichnet KulturKontakt Austria für die Präsentation der von TRADUKI geförderten Bücher in Österreich verantwortlich.

    Das Netzwerk TRADUKI ist ein Projekt des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres der Republik Österreich, des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, von KulturKontakt Austria (im Auftrag des Bundeskanzleramts der Republik Österreich), des Goethe-Instituts, der S. Fischer Stiftung, der Slowenischen Buchagentur JAK, des Ministeriums für Kultur der Republik Kroatien, des Ressorts Kultur der Regierung des Fürstentums Liechtenstein, der Kulturstiftung Liechtenstein, des Ministeriums für Kultur der Republik Albanien, des Ministeriums für Kultur und Information der Republik Serbien, des Ministeriums für Kultur der Republik Rumänien sowie des Kulturministeriums von Montenegro.

  • Herbstprogrammheft 2016

    Das PDF kann hier heruntergeladen werden.

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